Wie
wir`s
machen

Die meisten unserer Wärmepumpen aus Milchabwärme werden von uns selbst installiert.
Schau Dir hier an, wie unsere Anlagen verbaut wurden und stell Dir doch mal vor, wie es zu Deinen Gegebenheiten passen könnte.

ERC-M 30 - 2017

Milch + Flächenkollektor
Neubau
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Schüttmenge pro Tag: 1.000 Liter
Zweite Energiequelle: Flächenkollektor
Heizleistung (W10/W35): 30,40 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,80 kW
Der moderne Stallneubau auf der grünen Wiese wurde von Anfang bis Ende konsequent durchgeführt. Das neugebaute Einfamilienhaus wird von der Milchkühlungswärmepumpe aufgeheizt. Im Gegenzug dazu werden die ca. 1000l Milch ebenfalls von der Wärmepumpe abkühlt und die dabei entstehende Abwärme ins Heizungssystem eingespeist. Mit Hilfe der Wärmepumpe wurde die Estrichaufheizung im Neubau durchgeführt. Außerdem belädt die ERCM S 30 einen 1000l Speicher für das Stallwarmwasser, dieser wird über eine Frischwasserstation entladen. Die Überschusswärme im Sommer und die zusätzlich benötigte Energie im Winter werden aus der Güllegrube gewonnen bzw. in diese abgegeben. Ein in die Bodenplatte eingebrachter Kunststoffschlauch dient hier als Wärmetauscher. Das Elektronische Einspritzventil das von uns serienmäßig am Milchtank verbaut wird, garantiert weiterhin niedrigste Betriebskosten.

ERC-M 30 - 2014

Milch + Flächenkollektor
Altbau
vorige Heizquelle: Öl
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Schüttmenge pro Tag: 1.800 Liter
Zweite Energiequelle: Flächenkollektor
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Dieses Austragshaus wurde von Grund auf saniert und wurde in diesem Zug auch mit einer neuen Heizung versehen.

Zuvor wurde mit einem Ölkessel geheizt, nun sollte es etwas umweltfreundliches und kostengünstiges sein. Nebenan steht der Stall mit seinen 75 Milchkühen der über einen modernen Roboter-Melkstand verfügt. Um die Milch effizient zu kühlen, wurde eine Arwego Wärmepumpe in er Milchkammer installiert, die die Abwärme der Milch nutzt. Die daraus gewonnene Wärme wird über eine 10 Meter lange Fernwärmeleitung zum Heizugssystem seines Hauses transportiert aber auch für das Warmwasser im Stall verwendet.

Ein Flächenkollektor mit 1.200 Meter Länge dient als zweite Energiequelle für die Wärmepumpe.

ERC-M 25 - 2017

Milch + Flächenkollektor
Neubau
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Schüttmenge pro Tag: 1.700 Liter
Zweite Energiequelle: Flächenkollektor
Heizleistung (W10/W35): 25,10 kW
Kälteleistung (W10/W35): 21,20 kW

Der Neubau mit ca. 200 qm wird seit 2017 mit einer Milchkühlung geheizt. Diese hätte sowieso ersetzt werden müssen und so hat sich der Bauherr für eine Arwego Milchkühlungswärmepumpe entschieden.

Seine 70 Kühe geben ca. 1.700 Liter Milch pro Tag. Diese wird mit der 21,20 kW Milchkühlung gekühlt, die Abwärme wird an das Brauchwasser im Stall abgegeben und für Heizzwecke im neuen Haus genutzt.

Im Winter, wenn diese Energie nicht mehr vollständig ausreicht, wird die Energie aus dem 600 Meter Flächenkollektor verwendet. Dieser wurde mit einem Traktor in eine Tiefe von 80 cm in die Erde gepflügt. Die 600 Meter wurden in zwei Kreise à 300 Meter aufgeteilt und in einem externen Sammelschacht zusammengeführt. Die Wärmepumpe schaltet automatisch vom Milchkühlungsbetrieb in den Heizbetrieb und umgekehrt.

Brinz_Haus

ERC-M 16 - 2014

Milch + Wasserquelle
Sanierung
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Schüttmenge pro Tag: 600 Liter
Zweite Energiequelle: Wasserquelle
Heizleistung (W10/W35): 16 kW
Kälteleistung (W10/W35): 8,90 kW

Dieses Bauernhaus wurde mit einer Holzheizung geheizt. Um auch weiterhin diese Energie nutzen zu können wurde die Wärmepumpe mit der Holzheizung kombiniert. Gleichzeitig ersetzt die Wärmepumpe die Milchkühlung, sodass die Milch nun noch effizienter gekühlt wird.

 

Über die Nutzung der hauseigenen Wasserquelle werden die Zeiten, in denen keine Milchabwärme zur Verfügung steht, überbrückt. Trotz des niedrigen Drucks der Quelle von ca. 0,4 bar reicht die Energie für den Betrieb der Wärmepumpe aus.

Um eine Heiztemperatur von 70 °C zu erreichen, wurde die Wärmepumpe mit einem speziellen Kältemittel befüllt.

ERC-M 30 - 2016

Milch + Flächenkollektor
Neubau
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Schüttmenge pro Tag: 3000 Liter
Zweite Energiequelle: Flächenkollektor
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Diese Milchkühlungswärmepumpe ist bereits seit Mitte 2015 im Einsatz. Seither kühlt Sie die Milch und nutzt die Abwärme für das Stallbrauchwasser.

Seit 2016 ist nun auch die Hausheizung des Neubaus aktiv, sodass die Abwärme zuerst dort verwendet wird. Über eine 65 Meter lange Fernwärmeleitung gelangt die Energie dort hin. Hier wird sie in zwei 1.000 Liter Pufferspeicher gespeichert.

Der Landwirt aus Hagen sammelt die Milch seiner Kühe in einem 15.000 Liter Milchtank. Dieser ist mit der Wärmepumpe verbunden, die die Wärme der Milch entzieht und sie für die Heizung nutzbar macht. Die restliche Wärme geht weiterhin in das Stallbrauchwasser und in die Regenwasserzisterne.

Als zweite Energiequelle im Winter dient ein 200 Meter Flächenkollektor, der bereits im vergangenen Jahr eingepflügt wurde.

ERC-M 44 - 2016

Milch + Wasserzisterne
Neubau
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Schüttmenge pro Tag: 2.500 Liter
Zweite Energiequelle: Wasserzisterne
Heizleistung (W10/W35): 44 kW
Kälteleistung (W10/W35): 37,6 kW
Der Hof mit 100 Milchkühen kühlt seine Milch mit einer Wärmepumpe. Sie nutzt die Abwärme bislang für das Brauchwasser im Stall, der Rest wird in eine Regenwasserzisterne geleitet, die im Winter wiederum als Energiequelle dient. Demnächst baut die Familie ein neues Wohnhaus. Die Wärmepumpe dient dann als Heizung für dieses Haus. Dazu wird die Abwärme über eine Fernwärmeleitung ins Haus transportiert. Die Milchabwärme reicht im Sommer und in den Übergangszeiten komplett aus, um das Haus zu heizen. Im Winter wird die Zisterne als zweite Energiequelle für die Wärmepumpe automatisch dazugeschalten.

ERC-M 30 - 2015

Milch + Gülleloch
Altbau
vorige Heizquelle: Holz
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Schüttmenge pro Tag: 1.300 Liter
Zweite Energiequelle: Gülleloch
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Auf dem Bioland-Hof in der Nähe von Isny wurde bisher mit einer Holzheizung geheizt. Für die Kühlung der Milch war eine konventionelle Milchkühlung zuständig. Heizung und Milchkühlung wurden nun in einem System vereint.

 

In der Milchkammer steht nun eine Wärmepumpe, die die Kühlung der Milch übernimmt und die daraus resultierende Abwärme für Warmwasser und Heizung nutzt. Um auch im Winter, wenn die Temperaturen stark in den Minusbereich fallen, den Heizbedarf decken zu können, wird in diesen Zeiten die Energiequelle aus dem neuen Gülleloch angezapft. Die Familie wollte ohnehin ein neues Gülleloch bauen. Im gleichen Zug wurden Schläuche mit verlegt, die ab sofort Wärme aus der Gülle ziehen.

Wer die leckere Milch von Familie Zengerle einmal testen will, kommt einfach vorbei und zapft sich frische Milch direkt an der Milchzapfstelle vor dem Haus. Milchkanne- oder flasche nicht vergessen!

ERC-M 30 - 2016

Milch + Wasserzisterne
Neubau
vorige Heizquelle: Holz
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Schüttmenge pro Tag: 2.000 Liter
Zweite Energiequelle: Wasserzisterne
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Die Mühlenhof GbR hat ihren Milchviehbetrieb in diesem Jahr vergrößert und dazu einen neuen Stall für 188 Milchkühe gebaut. Der Stall weist viele innovative und automatisierte Lösungen auf, so zum Beispiel die beiden Melkroboter, der Fütterungsautomat und die Milchkühlung.

 

Für die Milchkühlung ist eine Arwego Wärmepumpe mit 30,4 kW Heizleitung und einem cop von 6,35 zuständig. Die Abwärme aus der Milch wird für das Brauchwasser im Stall, für die Tränkewassererwärmung im Winter und für das Heiz- und Brauchwasser im Wohnhaus verwendet. Um Letzteres auch in der kalten Jahreszeit sicher zu stellen, wird zusätzlich Energie aus einer naheliegenden Wasserzisterne (10 m³) verwendet.

Die Energie aus der Milchabwärme und der Zisterne werden über eine 120 Meter lange Fernwärmeleitung zum Wohnhaus transportiert. Eine separate Heizung ist dort nun nicht mehr notwendig.

Milchtank

ERC-M 30 - 2015

Milch + Stallabluft
Altbau
vorige Heizquelle: Holz
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Schüttmenge pro Tag: 1.300 Liter
Zweite Energiequelle: Stallabluft
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Familie Würtenberger bewirtschaftet einen Bauernhof mit rund 70 Kühen und einem modernen Melkroboter. Bisher wurde mit der Milchabwärme 300 Liter Warmwasser für den Stall bereitgestellt. 80% der gesamten Abwärme ging verloren.

Das muss sich ändern, sagte sich Herr Würtenberger. Ein paar Meter weiter stand der in die Jahre gekommene Holzscheitofen, der dringend ausgetauscht werden sollte. Die einzig sinnvolle Lösung bestand für ihn darin, beide Systeme miteinander zu kombinieren.

Wir installierten eine Wärmepumpe, die die konventionelle Milchkühlung ersetzt und die anfallende Abwärme ins Heizsystem leitet - für Warmwasser und Heizung. Als zweite Energiequelle, für Zeiten, in denen die Abwärme allein nicht mehr zum Heizen ausreicht, wurde ein Luftwärmetauscher installiert. Dieser hat 22 kW und nutzt die Luft im Stall als Wärmequelle. Da Familie Würtenberger keinen reinen Kaltluftstall hat und die Temperatur unter der Stalldecke daher im Winter immer zwischen 5 bis 10 °C beträgt, arbeitet das System ganzjährig effizient. 

Die Wärmepumpe nutzt also die Abwärme der Milch und zeitweise die Luft aus dem Stall um das gesamte Haus zu beheizen und Warmwasser bereit zu stellen.

Die Neuanschaffung einer neuen Heizung wurde somit überflüssig. Eine Wärmepumpe erledigt beide Aufgaben - sie kühlt die Milch und heizt das Haus.

ERC-M 30 - 2014

Milch + Gülleloch
Altbau
vorige Heizquelle: Holz
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Schüttmenge pro Tag: 800 Liter
Zweite Energiequelle: Gülleloch
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

In diesem Milchviehbetrieb mit seinen 50 Milchkühen wird die Milch über eine Wärmepumpe gekühlt und die daraus gewonnene Abwärme der Hausheizung zugeführt.

Um eine ganzjährige Wärmebereitstellung für Heizung und Warmwasser garantieren zu können, wurde eine zweite Energiequelle erschlossen. Da der Betrieb einen neuen Stall und damit ein neues Gülleloch gebaut hat, wurden Schläuche mit der Armierung in die Bodenplatte verlegt. Durch die Schläuche wird die Wärme aus der Gülle zur Wärmepumpe transportiert und von dort aus für die Heizung genutzt.

So dient die Wärmepumpe zum einen als Milchkühlung und zum anderen als alleinige Heizung für das gesamte Haus.

Milchkühlung Wärmepumpe Arwego

ERC-M 14 - 2014

Milch + Wasserquelle
Altbau
vorige Heizquelle: Holz
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Schüttmenge pro Tag: 400 Liter
Zweite Energiequelle: Wasserquelle
Heizleistung (W10/W35): 14 kW
Kälteleistung (W10/W35): 7,70 kW

In diesem typischen Allgäuer Bauernhof wurde die Milch jahrzehntelang mit einer konventionellen Milchkühlung gekühlt.

 

Da die Heizung mittlerweile in die Jahre gekommen ist wurde hier eine Anlage installiert, die nun die Milch kühlt und gleichzeitig über die Abwärme der Milch und die Energie aus der hauseigenen Wasserquelle das gesamte Haus heizt.

Hier im Allgäu sind viele Landwirte in der glücklichen Lage, eine eigene Wasserquelle zu besitzen. Während sie früher die komplette Wasserversorgung des Hofes war, sind die Quellen heute meist ungenutzt, da die Betriebe an das öffentliche Wassernetz angeschlossen sind.

Wir zeigen Möglichkeiten auf, wo Energie genutzt werden kann und kombinieren diese so, dass Sie eine individuelle und effiziente Heizung betreiben können.

ERC-M 30 - 2013

Milch + Flächenkollektor
Altbau
vorige Heizquelle: Holz
mehr
 
Schüttmenge pro Tag: 1.200 Liter
Zweite Energiequelle: Flächenkollektor
Heizleistung (W10/W35): 30 kW
Kälteleistung (W10/W35): 25,8 kW

Durch eine Milchkühlung hat der Kunde seine Milch bisher konventionell gekühlt. Für sein Wohnhaus und seinen Stall war ein Holzofen bislang dafür zuständig Heizwärme und Warmwasser zu bereiten. Ca. 30 qm Holz waren dafür jährlich nötig, die eine Menge Arbeit bedeuten. Wenn unser Kunde diese Arbeitszeit und das Holz in Geld umrechnet ist für ihn schnell klar - unser neues System rechnet sich nach kurzer Zeit.

Wir nutzen die Abwärme aus der Milch und die Energie aus einem 1.200 Meter Flächekollektor für eine Anlage mit 30 kW Heizleistung. Sein Holzofen wird dadurch überflüssig. Eine neue Herangehensweise beim Verlegen des Flächenkollektors hat dieses System einfacher, schneller und damit kostengünstiger gemacht. Mit einem Pflug wurden die Schläuche in den Boden eingeführt. Baggerarbeiten sind damit unnötig und die Wiese konnte sofort im Anschluss wieder bewirtschaftet werden. In diesem Fall hat dieser Arbeitsschritt gerade mal vier Stunden gedauert. Über einen Durchflussanzeiger am Soleverteiler kann der Kunde sehen, wie hoch der Durchfluss in den jeweiligen Schläuchen ist und kann bei Abweichungen sofort reagieren. Er stellt also eine Qualitätssicherung für die Funktion der gesamten Anlage dar. Eine weitere Besonderheit ist die Kommunikation zwischen der Wärmepumpe in der Milchkammer und den Pumpen und Temperaturfühlern im Heizungsraum. Eine Straße, die durch das Hofgelände führt und die beiden Räume voneinander trennt verhindert eine konventionelle Verbindung über ein Kabel. Eine individuelle Steuerung realisiert eine Fernübertragung, die der Wärmepumpe die Informationen gibt, die sie benötigt.