Wie
wir`s
machen

Du möchtest wissen, wo unsere Wärmepumpen ihr neues Zuhause gefunden haben und wie sie dort verbaut sind? Diese Übersicht gibt Dir hoffentlich einen Eindruck davon. Wenn du mehr wissen willst, melde Dich einfach!

85 kW - 2020

Wasserquelle

Altbau

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Heizleistung: 85 kW
Energiequelle: Fischweiher
Nutzfläche: ca. 1300 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung

Diese Wärmepumpe wird als Energieschaukel eingesetzt. Sie entzieht dem als Fischweiher dienendem Löschwasserteich Energie und kühlt diesen gleichzeitig. Somit wird der Algenbildung entgegengewirkt und die Fische bleiben gesund.

Die Wärme, die dem Fischweiher entzogen wird, kommt den ca. 10.000 Hähnchen im Stall zugute. Dieser wird durch eine Fußbodenheizung gewärmt, was den Boden trocknet und die Hähnchen wärmt. Reicht die Wärme aus dem Weiher nicht aus (ca. 45kW) oder ist dieser kalt genug, wird weitere Energie unter den PV Modulen abgezogen. In diesem Betriebspunkt können bis zu 100kW Wärme pro Stunde erzeugt werden. Das ganze System wird über den Eigenstrom der PV Anlage betrieben. Damit ein ganztägiger Betrieb gewährleistet werden kann ist die Fußbodenheizung mit einer sogenannten Betonaktivierung gebaut worden.

18 kW - 2020

Abwasser

Altbau

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Heizleistung: 18 kW
Energiequelle: Abwasser
Sanierung oder Neubau: Sanierung

Dieses innovative Konzept ermöglicht es, die Wärme des zu klärenden Wassers aktiv einzusetzen um das Wirtschaftsgebäude und die angebundene Werkstatt zu beheizen. 

Es wird ein Abwasser-Sole-Wärmetauscher eingesetzt um die vorhandene Energie als Primärquelle nutzen zu können. Im Vergleich zu einer Tiefenbohrung sind die Erschließungskosten geringer und tragen zu einem äußerst wirtschaftlichen Betrieb bei. Außerdem wurde ein Ölbrenner, welcher bisher ca. 3.000 Liter Öl/a verbrauchte, ersetzt und damit die CO2 Emissionen gesenkt.
Durch dieses Konzept, besteht für Kommunen und Städte die Möglichkeit,in Richtung CO2–Neutralität zu gehen und ihrer Vorbildfunktion gegenüber der Gesellschaft gerecht zu werden.

11 kW - 2019

1 x 210 Meter Tiefenbohrung
Altbau
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Heizleistung: 11 kW
Energiequelle: 1 x 210 Meter Tiefenbohrung
Wohnfläche: ca. 220 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung
Dieser sanierte Altbau wird mit einer Sole/Wasser - Wasser Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 11 kW betrieben. Eine einfache Tiefenbohrung der Firma Erbotec mit 210 Metern und eine PV Anlage liefert die Energie dafür.
Das Haus verfügt über Fußbodenheizung und ist daher sehr effizient. Es wurde ein Schichtkombispeicher mit einem Volumen von 1.500 Litern verbaut, der für eine ideale Einschichtung des Puffewassers sorgt.

50 kW - 2013

Wasserquelle
Altbau
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Heizleistung: 50 kW
Energiequelle: Wasserquelle
Wohnfläche: ca. 500 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung

Unser Kunde wollte für sein Wohnhaus, in das eine Gaststätte und mehrere Gästezimmer integriert sind ein energiesparendes und innovatives Heizungssystem. Uns war es wichtig, bereits im Vorfeld alle Möglichkeiten der Energiegewinnung in die Planung einfließen zu lassen um das gesamte System so effizient wie möglich zu machen.

Bis jetzt wurden in einem Holzkessel ca. 60 m³ Holz pro Jahr und in einem zweiten Brenner noch 1.500 Liter Öl pro Jahr verbraucht. Mit einer Anlage, die 50 kW Heizleistung bringt und dazu mehr als die Hälfte der Zeit über Eigenstrom betrieben wird, kann ab sofort das Haus kostengünstiger und energieeffizienter beheizt werden.

Wir hatten bei diesem Projekt eine hauseigene Wasserquelle mit einem Druck von 2,5 bar, durch die neben Wärme auch Strom gewonnen werden kann sowie eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenverbrauch zu Verfügung. Mit diesen Informationen haben wir ein System entwickelt, dass auf der einen Seite sehr individuell ist, auf der anderen Seite aber auf viele andere Projekte übertragbar ist.

Wir haben also eine Wärmepumpe gebaut, die ihre Wärmeenergie aus der Wasserquelle gewinnt und so weit es geht durch den Eigenstrom der Photovoltaik-Anlage angetrieben wird. Die Wärmepumpe ist zweistufig aufgebaut. Die kleine Stufe läuft nur über den Eigenstrom und bei Bedarfsspitzen wird die zweite, größere Stufe dazugeschaltet.
In naher Zukunft möchte unser Kunde den Vorteil der eigenen Wasserquelle für die Stromproduktion nutzen. An die Quelle, die 24 Stunden täglich Wasser mit 2,5 bar liefert soll eine Turbine angeschlossen werden, die die Eigenstromproduktion um 2,5 kW in der Stunde erhöhen soll.

So wird es möglich sein, dass die Wärmepumpe 75% der benötigten Wärme durch den Eigenstrom und damit völlig kostenfrei produziert.

11 kW - 2011

2 x 130 Meter Tiefenbohrung
Altbau
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Heizleistung: 11 kW
Energiequelle: Tiefenbohrung ( 2 x 130 Meter)
Wohnfläche: ca. 180 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung
Diese Anlage ist ein schönes Beispiel dafür, dass eine Wärmepumpe auch ohne Fußbodenheizung super funktioniert. Die alte Ölheizung, die schon 25 Jahre alt war, wurde durch eine 11 kW Wärmepumpe ersetzt. Die Tiefenbohrung wurde von Erbotec durchgeführt. Um auch in Zukunft von steigenden Stromkosten unabhängig zu sein, hat sich Herr Rudhart für die Installation einer Photovoltaikanlage entschieden. Insgesamt 6 kWp sorgen nun für sauberen Strom für die Wärmepumpe und andere Verbraucher im Haus.

22 kW - 2012

10 x 40 Meter Tiefenbohrung
Altbau
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Heizleistung: 22 kW
Energiequelle: Tiefenbohrung (10 x 40 Meter)
Wohnfläche: ca. 500 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung
Dieser Sanierungsfall in Weiler war sehr speziell. Durch die Bohrtiefenbegrenzung, die wir in Weiler haben, müssen mehrere Löcher gebohrt werden um auf die gewünschte Entzugsleistung zu kommen. Das ist aber kein Problem. Bei diesem Projekt hat die Firma Erbotec  10 x 40 Meter gebohrt.

10 kW - 2014

2 x 90 Meter Tiefenbohrung
Neubau
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Heizleistung: 10 kW
Energiequelle: Tiefenbohrung (2 x 90 Meter)
Wohnfläche: ca. 150 qm
Sanierung oder Neubau: Neubau

Dieses neugebaute Einfamilienhaus in Biberach an der Riß wird mit einer Sole-Wasser Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 10 kW betrieben. Eine zweifache Tiefenbohrung der Firma Erbotec mit je 90 Metern liefert die Energie dafür.

Das Haus ist energetisch auf dem neuesten Stand, verfügt über Fußbodenheizung und ist daher sehr effizient. Das Haus ist nicht unterkellert, daher wurde der Technikraum ins Erdgeschoss verlagert. In einem solchen Fall ist es sehr wichtig, dass die Wärmepumpe so leise wie möglich ist um das Leben in dem Haus nicht zu stören. Das haben wir durch den Einbau modernster Bauteile, wie beispielsweise dem Sanftsanlauf, erreicht. Weiter ist hier der Einsatz qualitativ hochwertiger Dämmstoffe und Schwingungsentkoppler von größter Bedeutung.

11 kW - 2015

1 x 195 & 1 x 76 Meter Tiefenbohrung
Altbau
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Heizleistung: 11 kW
Energiequelle: Tiefenbohrung (1 x 195 & 1 x 75 Meter)
Wohnfläche: ca. 240 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung

Familie Schädle heizt seit Herbst 2014 mit einer Arwego Wärmepumpe mit 11 kW Heizleistung. Dafür wurden Erdsonden mit 1 x 195 und 1 x 76 Metern gebohrt, die dem Erdreich die nötige Energie entziehen. Die Wärmepumpe bringt diese Energie auf ein höheres Niveau und stellt somit Heizenergie und Warmwasser bereit. Dafür benötigt sie einen kleinen Teil Strom. Dieser wird von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach selbst produziert. Zusätzlich wurde ein Datenlogger installiert, der alle Daten der PV-Anlage aufzeichnet, überwacht und darstellt. Zusätzlich kann dieser Datenlogger Geräte wie z.B. die Wärmepumpe ansteuern. In der Praxis funktioniert dies so, dass die Wärmepumpe ein Signal des Datenloggers erhält, sobald eine genügende Menge Strom von der PV-Anlage produziert wird. Die Wärmepumpe läuft automatisch an.

 
 

 

Auch andere Stromverbraucher im Haus können so gesteuert werden. Der Einbau von Niedertemperaturheizkörpern ermöglichte eine Vorlauftemperatur von ca. 35- 40 °C und daher eine weitere Effizienzsteigerung des Heizsystems.

"Unser Interesse für eine Wärmepumpe mit Erdwärme und PV-Anlage wurde an Ihrem Stand der Allgäuer Festwoche 2013 geweckt. Nachdem die Fa. Arwego uns ausführlich und sehr gut beraten hat, haben wir uns 2014 entschieden, die Renovierung unserer Heizung entsprechtend vorzunehmen.

Wir haben jetzt die erste Heizperiode hinter uns und haben den ganzen Winter unser gesamtes Haus immer angenehm warm bekommen. Auch konnten wir feststellen, dass wir eine wesentliche Energieeinsparung gegenüber unserer alten Elektroheizung hatten.

Wir waren mit den Arbeiten und Ausführungen der Fa. Arwego sehr zufrieden. Auch für manche Fragen im Nachhinein ist die Fa. Arwego immer erreichbar und zur Stelle." - Marcel Schädle

32 kW - 2016

Flächenkollektor
Neubau
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Heizleistung: 32 kW
Energiequelle: Flächenkollektor
Wohnfläche: ca. 600 qm
Sanierung oder Neubau: Neubau
Dieses neugebaute Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten in Lindenberg wird mit einer Wärmepumpe beheizt. Die dazu benötigte Energie wird aus den 2.000 m eingepflügten Flächenkolletoren aus der Erde gewonnen. Zur Optimierung wurde ein Heizungsspeicher mit 1.000 Liter, sowie ein Warmwasserspeicher mit ebenfalls 1.000 Liter installiert. Außergewöhnlich ist hierbei, dass jede Wohnung über eine eigene Frischwasserstation verfügt, was zu einer erhöhten Trinkwasserqualität führt.

18 kW - 2016

Flächenkollektor
Altbau
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Heizleistung: 18 kW
Energiequelle: Flächenkollektor
Wohnfläche: ca. 250 qm
Sanierung oder Neubau: Sanierung

Dieses Einfamilienhaus in Isny wurde bisher mit einem Ölbrenner beheizt. Beim Bau des Hauses wurde bereits ein Flächenkollektor im Garten verlegt, der heute als Energiequelle für eine 18 kW Wärmepumpe dient.

Die Wärmepumpe heizt jedoch nicht nur das Haus und sorgt für Warmwasser sondern beheizt auch einen Swimmingpool. Dieser hohe Energiebedarf hätte der Flächenkollektor allein nicht abdecken können, daher wurde zusätzlich eine Solaranlage installiert, die den Flächenkollektor regeneriert, d.h. Wärmeenergie vom Dach in die Erde leitet. Für enorme Spitzenlasten, wie das erstmalige Aufheizen des Pools, wurde der bestehende Ölbrenner im System belassen. Eine eigens dafür programmierte Steuerung regelt sowohl die Wärmepumpe, als auch den Ölbrenner.

ERC 45 - 2015

Wärmerückgewinnung
Käserei
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Heizleistung: 45 kW
Kälteleistung: 35 kW
Abwärmequelle: Molkekühlung
Endtemperatur: 60 °C
Quelltemperatur: 0 °C

Bei der Verarbeitung von Molke wird diese zuerst auf 60 °C erhitzt um im Anschluss auf 6°C abgekühlt zu werden. Dieser Prozess wird konventionell mit einer Heizung (z.B. Ölbrenner) und einer separaten Kältenlage ermöglicht.Um Energie zu sparen wird hier eine Wärmepumpe eingesetzt.

 

Das System besteht im Wesentlichen aus zwei Speichern, einem Wärme- und einem Kältespeicher. Der Wärmespeicher hat konstant 60°C, wodurch die Molke erhitzt wird. Der Kältespeicher hat 0°C, wodurch die Molke anschließend abgekühlt wird. Die Wärmepumpe dient dabei als Energieschaukel, sie dafür sorgt, dass in beiden Speichern immer die benötigte Temperatur herrscht. Hierbei wird die Abwärme aus dem Kältespeicher für den Wärmespeicher verwendet.

ERC 77 - 2012

Wärmerückgewinnung
Brauerei
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Heizleistung: 77 kW
Kälteleistung: 70 kW
Abwärmequelle: Kesselhaus / Flaschenwaschanlage
Endtemperatur: 75 °C
Quelltemperatur: 20 °C

Die steigenden Energiekosten lassen jedes Unternehmen über eine Alternative nachdenken. So auch die Brauerei Schäffler aus Missen im Allgäu. Die Brauerei nutzt seit Juni 2012 die Abwärme aus ihrer Produktion für die Heizung und das Warmwasser des gesamten Gebäudes.

Die WRG 77 ist in der Lage, rund 60% Energiekosten einzusparen. Als Energiequelle dient die Abwärme aus den Kühlräumen, der Flaschenwasch- und Befüllungsanlage sowie der hauseigenen Quelle. Vor dieser Investition wurde die Abwärme ohne positive Effekte an die Umwelt abgegeben. Nun aber wird diese enorme Wärmeenergie zurück gewonnen. Die Abwärme wird über einen Kältekreislauf auf ein noch höheres Temperaturniveau gebracht und für die Heizung der Gaststätte, des Hotels, der Brauerei und das gesamte Warmwasser verwendet. Insgesamt verbraucht die Brauerei ca. 10.000 Liter Brauchwasser pro Tag. Somit spart die Brauerei etwa 20.000 Liter Heizöl pro Jahr ein. Der Braumeister Dieter Graßl hat selbst für dieses Vorhaben einen Primärwasserspeicher mit ca. 12.000 Liter Fassungsvermögen konstruiert.